Made in Japan
Erstellt von perdian in Köln am Juli 13th, 2008
Heute war es wieder soweit: Mehrere hunderttausend Besucher tummelten sich in der Kölner Innenstadt um sich die Kölner Lichter anzusehen. Kurze Bewertung des Feuerwerks: Durchschnittlich. Die letzten Jahre waren da deutlich besser.
Interessant war aber auch und vor allem das, was nebenbei so passierte. Auf Großveranstaltungen lassen sich ja immer wieder interessante Phänomene beobachten: Manch einer verliert jeden Rest von gutem Benehmen und fängt fast eine Schlägerei an nur um zehn Zentimeter mehr Platz zu ergattern. Seit jedoch nahezu jedes Handy jenseits von zehn Euro eine – mehr oder weniger gute – Kamera eingebaut hat scheint dies auch für immer mehr Leute Grund genug zu sein diese Kamera immer und überall zu verwenden. Wen stört es da schon, dass hinterher sowieso nichts zu erkennen ist – dann muss eben vom Besitzer kommentiert werden “und hier kam dann die interessanteste Stelle im Feuerwerk. Kann man nicht so genau erkennen aber war einfach toll”.
Früher kannte man so etwas nur von japanischen Touristen, die vor Ort so gut wie nichts mit eigenen Augen gesehen haben sondern erst zuhause nach dem Entwickeln der Fotos überhaupt wussten, wo sie eigentlich waren und was sie alles gesehen hatten. Doch dank der modernen Technik kann jetzt auch hier jeder dieses Gefühl haben. Globalisierung eben.
Heute war es wieder soweit: Mehrere hunderttausend Besucher tummelten sich in der Kölner Innenstadt um sich die Kölner Lichter anzusehen. Kurze Bewertung des Feuerwerks: Durchschnittlich. Die letzten Jahre waren da deutlich besser.
Interessant war aber auch und vor allem das, was nebenbei so passierte. Auf Großveranstaltungen lassen sich ja immer wieder interessante Phänomene beobachten: Manch einer verliert jeden Rest von gutem Benehmen und fängt fast eine Schlägerei an nur um zehn Zentimeter mehr Platz zu ergattern. Seit jedoch nahezu jedes Handy jenseits von zehn Euro eine – mehr oder weniger gute – Kamera eingebaut hat scheint dies auch für immer mehr Leute Grund genug zu sein diese Kamera immer und überall zu verwenden. Wen stört es da schon, dass hinterher sowieso nichts zu erkennen ist – dann muss eben vom Besitzer kommentiert werden “und hier kam dann die interessanteste Stelle im Feuerwerk. Kann man nicht so genau erkennen aber war einfach toll”.
Früher kannte man so etwas nur von japanischen Touristen, die vor Ort so gut wie nichts mit eigenen Augen gesehen haben sondern erst zuhause nach dem Entwickeln der Fotos überhaupt wussten, wo sie eigentlich waren und was sie alles gesehen hatten. Doch dank der modernen Technik kann jetzt auch hier jeder dieses Gefühl haben. Globalisierung eben.