Vom Sprechen und anderen Fähigkeiten
Erstellt von perdian in Sonstiges am November 21st, 2011
Jeden Tag insgesamt fast zwei Stunden auf dem Arbeitsweg in mehr oder weniger fließendem Verkehr zu verbringen kann auch seine Vorteile haben: Ich komme seit Anfang des Jahres endlich wieder dazu regelmäßig die verschiedensten Podcasts zu hören – oder eben manchmal auch nicht zu hören, womit wir schon mittendrin im Thema wären.
Dass nicht jedem flüssiges und angenehmes Sprechen in die Wiege gelegt worden ist dürfte weitestgehend bekannt sein. Dennoch stelle ich mir immer wieder die Frage: Wieso lässt man trotzdem immer wieder Moderatoren und Gesprächsgäste vors Mikrofon, die klar erkennbar wahrscheinlich besser in der schreibenden Zunft aufgehoben wären? Ernsthaft: Wenn ich mir im Radio (oder eben im aufgezeichneten Podcast) eine Gespräch von einer halben Stunde und mehr anhöre, dann möchte ich vor allem eins: Unterhalten werden. Dazu gehört an allererstes Stelle eine angenehme Sprechweise. Wer in jedem Satz dreimal “Eeehhmmm” oder “Öööööhm” einbaut fällt dabei ebenso aus dem Raster wie derjenige, der mit Floskeln wie “also irgendwie” oder “im Prinzip” allzu verschwenderisch umgeht.
In diesem Sinne: Bitte, liebe Redaktionen des öffentlich rechtlichen Hörfunks: Mögen die Gesprächspartner auch noch so interessante Dinge zu erzählen haben – wenn sie es nicht schaffen das halbwegs vernünftig auszudrücken, dann überlegt euch einmal, ob man nicht dann lieber eine halbe Stunde angenehme(re) Musik laufen lässt.
Jeden Tag insgesamt fast zwei Stunden auf dem Arbeitsweg in mehr oder weniger fließendem Verkehr zu verbringen kann auch seine Vorteile haben: Ich komme seit Anfang des Jahres endlich wieder dazu regelmäßig die verschiedensten Podcasts zu hören – oder eben manchmal auch nicht zu hören, womit wir schon mittendrin im Thema wären.
Dass nicht jedem flüssiges und angenehmes Sprechen in die Wiege gelegt worden ist dürfte weitestgehend bekannt sein. Dennoch stelle ich mir immer wieder die Frage: Wieso lässt man trotzdem immer wieder Moderatoren und Gesprächsgäste vors Mikrofon, die klar erkennbar wahrscheinlich besser in der schreibenden Zunft aufgehoben wären? Ernsthaft: Wenn ich mir im Radio (oder eben im aufgezeichneten Podcast) eine Gespräch von einer halben Stunde und mehr anhöre, dann möchte ich vor allem eins: Unterhalten werden. Dazu gehört an allererstes Stelle eine angenehme Sprechweise. Wer in jedem Satz dreimal “Eeehhmmm” oder “Öööööhm” einbaut fällt dabei ebenso aus dem Raster wie derjenige, der mit Floskeln wie “also irgendwie” oder “im Prinzip” allzu verschwenderisch umgeht.
In diesem Sinne: Bitte, liebe Redaktionen des öffentlich rechtlichen Hörfunks: Mögen die Gesprächspartner auch noch so interessante Dinge zu erzählen haben – wenn sie es nicht schaffen das halbwegs vernünftig auszudrücken, dann überlegt euch einmal, ob man nicht dann lieber eine halbe Stunde angenehme(re) Musik laufen lässt.